Vereinbarung 2
Die Vereinbarung sollte von beiden Partnergemeinden unterzeichnet werden.
Zweck der Partnerschaft
- Warum sucht man eine Partnerschaft?
- Welche Ziele hat man? Wie kann man sie erreichen?
- Wie bekommt man die Einwilligung und die Unterstützung der Gemeinde?
Dauer der Partnerschaft
Wie lange sollte die Partnerschaft andauern? Ein Zeitraum von fünf Jahren würde sich anbieten, weil
- man in dieser Zeit die Mitglieder der Partnergemeinde kennen lernen kann.
- Man genug Zeit hat, gemeinsam etwas zu erreichen.
- Man ohne Eile die Partnerschaft einem kritischen Blick unterziehen kann.
- Zeit bleibt, über eine Erneuerung der Partnerschaftsvereinbarung nachzudenken, oder sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen.
Vorsicht! Bevor die Partnerschaft langsam im Sande verläuft, sollte man sie lieber schnell beenden.
Mitarbeit
- Der Partnerschaftsaussschuss sollte dem Pfarrgemeinderat untergeordnet sein, um ihm einen 'offiziellen Anstrich' zu geben.
- Je mehr die Aufgaben verteilt werden, desto größer ist der Wille zur Mitarbeit in der Gemeinde. Der Ausschuss sollte aber nicht zu groß sein.
Finanzen
- Die Verwaltungskosten müssen vom jährlichen Kirchenhaushalt gedeckt werden, da die Partnerschaft Teil der Missionsarbeit ist.
- Leute, die an einem Austausch teilnehmen, bezahlen normalerweise den Großteil der anfallenden Kosten.
Austauschbesuche
- Wieviel Zeit haben die Gemeindemitglieder beider Partnergemeinden?
- Welche Entfernungen würden sie für den Austausch in Kauf nehmen?
- Wie soll man reisen? (Bus, Auto, Bahn, Flugzeug?)
- Wie lange solle ein Besuch dauern?
- Weniger als ein Besuch pro Jahr könnte zu wenig sein, um den Kontakt aufrecht zu erhalten.
Zeitpunkt
- Schulferien können ein Problem für junge Familien sein.
- Viele Berufstätige haben nur einen begrenzten Anspruch auf Urlaub.
- Für viele Leute ist es unvorstellbar, große Kirchenfeste nicht zu Hause zu verbringen.
- Sind Gemeindemitglieder bereit, unbezahlten Urlaub zu nehmen?
- Es ist billiger, aber auch meistens kälter, außerhalb der Saison zu verreisen.
Neue Mitglieder
- Machen Sie neuen Mitgliedern Platz! Das bringt frischen Wind in das Austauschprogramm.
- Lassen Sie nicht zu, dass Leute immer und immer wieder mitfahren. Stellen Sie sicher, dass ein Viertel oder ein Drittel der Teilnehmer jedes Mal neu ist.
- Es ist vielleicht sinnvoll, nicht mehr als drei Besuche zu planen, bevor man sich ein Jahr 'Auszeit' nimmt.
Rückblick
- Halten Sie nach jedem Besuch einen Rückblick!
- Senden Sie eine Kopie davon an Ihre Partnergemeinde. (Die Partnergemeinde macht dasselbe.)
- Der Rückblick sollte so facettenreich wie möglich sein und sowohl positive als auch negative Aspekte einschließen.
- Nehmen Sie nach fünf Jahren zusammen mit der Partnergemeinde einen umfassenden Rückblick vor.
Reisebericht
- Schreiben Sie einen bebilderten Bericht für Ihre Gemeindemitglieder, Nachbargemeinden,
die Lokalzeitung und vielleicht sogar für Radio und Fernsehen.
- Eine kompetente Person sollte Fotos oder eine Videoaufzeichnung machen.
Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung: ein Anlass zum Feiern!
- Laden Sie zu diesem Anlass die Partnergemeinde ein.
- Laden Sie örtliche Würdenträger ein.
- Reisen Sie zu diesem Anlass in die Partnergemeinde.
- Geben Sie es in der Zeitung und im Radio bekannt.